Hochzeitsfotografie – Gut vorbereitet zum Vorgespräch

Hochzeitsfotografie Koblenz, Hochzeitsfotografie Wiesbaden

Eine Holzkiste voller Erinnerungen

Ich bringe zu meinen Vorgesprächen auch immer Anschauungsmaterial mit; Meine Kunden kennen die Fotos von meiner Seite und bekommen auch immer eine Galerie von einer kompletten Hochzeitsreportage zugeschickt. Die Bilder können sie sich in Ruhe zuhause anschauen.

Was ich zum Termin mitbringe ist immer verschieden. Ich zeige meine USB-Boxen (Ich finde USB-Kisten passender).

Die USB-Kisten sind hochwertig und enthalten neben dem tollen USB-Stick auch immer mal eine kleine Überraschung, zum Termin schmücke ich die Kisten mit einer Auswahl von ausgedruckten Bildern von bereits durch mich entstandene meiner letzten Saison.

Fertige Fotobücher sind ebenfalls toll zum Vorzeigen. Hier gilt die Regel: Mehr ist Mehr. Ich schlepp lieber zu viel mit zum Paar anstatt zu wenig. Die Paare gucken sich auch gerne die Arbeiten an - immerhin interessieren sie sich ja für die Fotos, sonst wär man ja nicht beim Vorgespräch eingeladen :)

Mein Pad nehme ich ebenfalls mit zum Termin. Hier kann ich Werke von anderen Dienstleistern zeigen (z.B. einen Second-Shooter, der mich bei der Reportage begleitet oder branchenfremde, z.B. Make-Up-Artist, Floristik,…). Das Pad ist zwar nett, aber ich versuche es zu vermeiden und meine Kunden so zu inspirieren – die Technik kann immer mal versagen und ich würde nie nur mit einem Pad zu meinen Kunden gehen. Am End macht das Ding die Grätsche und ich stehe da ohne etwas zeigen zu können. Ein Fotobuch oder hochwertige, ausgedruckte Fotos sind da verlässlicher J

Ein großer Tipp an die Fotografen unter meinen Lesern: Ganz oft hat der Mann eigentlich keine Ahnung, was ihr so fotografiert, weil die Planung Frauensache ist. Verzichtet daher niemals nie auf Vorzeigematerial.

Wann soll ich wo sein?

Bei dem Vorgespräch möchte ich natürlich auch erfahren, wie weit die Planung der Hochzeit schon ist und näheres über den Ablauf wissen.

Der typische Ablauf einer Hochzeit ist folgender: Der Bräutigam wird ausgesiedelt, die Braut macht sich Zuhause mit Ihren Mädels fertig. Dann geht’s in die Kirche, anschließender Sektempfang in der Location und das war’s auch schon von den verschiedenen Örtlichkeiten. Doch genauso individuell wie das Brautpaar selbst, ist auch der Ablauf an sich und der Teufel liegt im Detail. Vorbereitung, weil man grob weiß, was als nächstes passiert, kann einem so vieles in fotografischer Hinsicht erleichtern.

Ich möchte also wissen WANN ich WO sein soll, um mir den Tag auch planen zu können und Locations zu checken. Ich brauche Telefonnummern und Adressen – hier gilt: lieber zu viel als zu wenig.

Bis jetzt haben alle meine Vorgespräche zur Hochzeitsfotografie beim Paar in der Wohnung stattgefunden. Wenn die Braut also zuhause fertig gemacht wird, habe ich schon mal einen Eindruck von der ersten Location des Tages und kann jetzt schon mal planen und mich inspirieren (Wie ist die Parkplatzsituation? Ist die Wohnung hell? Lohnt es sich Bilder im schönen Altbau-Treppenhaus zu machen? Ist der Bräutigam vielleicht nebenan beim Kumpel untergebracht oder ein paar Straßen weiter bei den Eltern?...)

Wenn ich zu meinen Brautpaaren zum Vorgespräch komme steht mal mehr und mal weniger fest. Es kommt auch mal vor, dass ich ,,Ahh..darüber hab ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Gut, dass du uns daran erinnerst.‘‘ höre.

Ist ja alles kein Beinbruch und eine Hochzeit sollte auch kein auswendig gelerntes Regiebuch sein, aber wenn ich auch nur eine Lücke füllen kann, bringt mich das immer weiter in Richtung, gut für den Tag vorbereitet zu sein.

First-Look-Shooting

Auch, wenn das Wort selbst erklärend ist, musste ich als ich es das erste Mal gehört hab, fragen was es bedeutet.

Ein First-Look-Shooting ist die Sequenz einer Hochzeitsreportage, wenn sich das Brautpaar das erste Mal im kompletten Outfit und gestyled sieht. Ein Anblick, den man in der Form nicht alle Tage sieht und so kann es auch mal vorkommen, dass überwältigt von den Emotionen, dem ein oder anderen Paar die ersten Freudentränchen über die Wangen laufen.

Also bleiben folgende Fragen: WO werdet Ihr euch das erste Mal an dem Tag sehen? Wisst ihr denn schon wie Ihr ausseht? Seht ihr euch erst in der Kirche das erste Mal oder fahrt Ihr zusammen zur Kirche? Seht ihr euch vielleicht schon vorher?

Es wäre schade, wenn der Fotograf erwartet, dass sich zuerst in der Kirche gesehen wird, dabei aber schon auf dem Parkplatz der Kirche der ,,WOW‘‘-Moment kommt. Diese Frage sollte also ebenfalls geklärt werden.

Wenn beide sich in einem Raum fertigmachen oder gar nicht überrascht sind, sich zu sehen, weil sie schon auswendig wissen, wie der andere sich kleidet, kann man die Zeit anders nutzen und schon erste Paarfotos machen. Die Gelegenheit, Freudentränen einzufangen, wird sich noch den ganzen Tag ergeben.

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